Die Verhaltenstherapie ist eine wissenschaftlich fundierte und sehr wirksame Form der Psychotherapie. Sie hilft Menschen dabei, belastende Gedanken, Gefühle und Verhaltensmuster besser zu verstehen und Schritt für Schritt zu verändern.
Die Verhaltenstherapie ist eine wissenschaftlich fundierte und sehr wirksame Form der Psychotherapie. Sie hilft Menschen dabei, belastende Gedanken, Gefühle und Verhaltensmuster besser zu verstehen und Schritt für Schritt zu verändern.
Grundannahme der Verhaltenstherapie ist:
Viele Schwierigkeiten entstehen nicht „einfach so“, sondern entwickeln sich im Laufe des Lebens durch Erfahrungen, Prägungen und erlernte Bewältigungsstrategien. Was früher vielleicht hilfreich war, kann heute zu Stress, Überforderung oder psychischen Beschwerden führen. In der Therapie geht es darum, diese Muster zu erkennen und neue Wege im Umgang damit zu finden.
Was passiert in der Verhaltenstherapie?
Zu Beginn werden wir gemeinsam ein Verständnis dafür entwickelt, welche Faktoren die aktuellen Probleme auslösen und aufrechterhalten. Dabei betrachten wir:
• Welche Situationen für Sie besonders belastend sind
• Welche Gedanken und Bewertungen dabei eine Rolle spielen
• Welche Gefühle und körperlichen Reaktionen entstehen
• Wie Sie bisher damit umgehen und was langfristig hilfreich wäre
Auf dieser Grundlage werden wir konkrete Therapieziele formulieren und passende Methoden auswählen.
Ein wichtiger Bestandteil ist das Einüben neuer Fähigkeiten, zum Beispiel:
• besser mit schwierigen Emotionen umzugehen
• Grübeln und negative Gedankenspiralen zu unterbrechen
• sich selbst freundlich und realistisch zu begegnen
• wieder mehr Aktivität und Lebensfreude aufzubauen
• eigene Bedürfnisse wahrzunehmen und zu kommunizieren
Ziel der Verhaltenstherapie ist es, nicht nur Symptome zu reduzieren, sondern langfristig mehr Stabilität, Selbstwirksamkeit und Lebensqualität zu erreichen. Sie werden dabei immer aktiv einbezogen – denn Veränderung entsteht vor allem durch neue Erfahrungen im Alltag.
Behandlungsschwerpunkte
• Depressionen bzw. affektive Störungen
• Angststörungen
• Zwangsstörungen
• Traumafolgestörungen (PTBS / kPTBS)
• Essstörungen
• Persönlichkeitsstörungen incl. emotional-instabiler / Borderline-Persönlichkeitsstörung siehe auch Dialektisch-behaviorale Therapie /DBT)
• Psychotherapie bei Long Covid / ME/CFS siehe auch Psychotherapie bei Long Covid / ME/CFS